Auf dem neuesten Stand

Nach längerer Abstinenz sind nun alle Links im etymologischen und alphabetischen Register aktualisiert. „Auf dem neuesten Stand“ weiterlesen

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Fleischbällchen auf Nektarinencarpaccio

Nektarine ist eine glatthäutige Art des Pfirsichs. „Nektar“ bezeichnet in der griechischen Sage den Unsterblichkeit und ewige Jugend verleihenden Göttertrank. Griech. néktar (νέκταρ) gelangt in der 1. Hälfte des 16. Jhs. (vielfach über lat. nectar) in die dt. Dichtersprache. In der Biologie wird der Ausdruck auf die zuckerhaltige Absonderung der Blüten, den Blütenhonig, übertragen (17. Jh.). „Fleischbällchen auf Nektarinencarpaccio“ weiterlesen

Pizzaschweinderl

Passend zum bevorstehenden Jahreswechsel die etymologische Herkunft von Silvester: Nach dem röm.-kath. Heiligenkalender ist Papst Silvester I (gest. am 31.12.335) der Tagesheilige des 31.12. Das Jahresendfest hatten bereits die Römer gefeiert, erstmals zum Beginn des Jahres 153 v. Chr., als der Jahresbeginn vom 1. März auf den 1. Jänner verschoben wurde. „Pizzaschweinderl“ weiterlesen

Tintenfisch-Spaghetti

Tinte ist bereits im 9. Jh. im deutschsprachigen Raum als ahd. tincta bekannt. Mhd. tincte, tinte ist entlehnt aus mlat. tincta „Schreibflüssigkeit“, dem substantivierten Femininum des Part. Perf. von lat. ting(u)ere (tīnctum) „benetzen, tränken, eintauchen, färben, ausstatten“, woraus auch afrz. frz. teindre „färben“ entstand. „Tintenfisch-Spaghetti“ weiterlesen

Lasagne

Ital. lasagna (Pl. lasagne) leitet sich von altgriechisch τὰ λάσανα tà lásana ab, das einen Rost für Töpfe oder Bratpfannen bezeichnet. Dieses Wort wurde von den Römern als lasanum mit der Bedeutung „Kochtopf“ übernommen, bezeichnet also das Gefäß, in welchem die Lasagne zubereitet wird.

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Gebackener Ziegenkäse mit Birnen und Rucola

Die Germanen lernen die kultivierten Sorten durch die Römer kennen und entlehnen den Namen aus vlat. pira „Birne“, „em zum fem. Singular gewordenen Plural von lat. pirum. Ahd. bira, pira (11. Jh.), mhd. bir, bire, mnd. bēre stammen aus dem Klosterlatein. Auf früherer Entlehnung (zur Römerzeit) beruhen aengl. pere, peru, mnl. pēre, nl. peer, engl. pear. Aus den flektierten Formen (vor allem wohl aus dem Plur. mhd. biren) dringt –n in den Nominativ Sg. (frühnhd. birn). Das auslautende –e ist erstmals im 17. Jh. belegt. „Gebackener Ziegenkäse mit Birnen und Rucola“ weiterlesen

Pizza mit Pesto

Pesto besteht vor allem aus Pinienkernen. Die Bezeichnung „Pinie“ ist eine Entlehnung (Ende 18. Jh.) aus botan.-lat. pinea. Dieses beruht auf lat. pīneus „fichten-, kiefernartig“, einer Ableitung von lat. pīnus „Fichte, Föhre, Kiefer, Pinie“. Aus dem substantivierten Fem. lat. pīnea (nux) für den Samenkern der Pinie wird bereits im 16. Jh. Pinee, Pinie „Piniennuss“ entlehnt. Die essbare, stark ölhaltige, zur Kuchenherstellung verwendete Piniennuss war ein beliebter Handelsgegenstand. Älter ist die Entlehnung ahd. pīnboum (9. Jh.), aus lat. pīnus.

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Forelle mit Walnüssen

Der Name des in kalten Gewässern lebenden lachsähnlichen Fisches geht auf die Nebenform mhd. forhel, förhel zurück, die unter Akzentverlagerung nhd. Forelle ergibt. Das ältere n-Suffix bewahrt Formen wie ahd. for(a)hana (9. Jh.), mhd. forhe(n), außerdem asächs. furhnia, mnd. vȫrne, aengl. forn(e) und mit Ablaut schwed. färna „Weißfisch“. Mit lat. porcus „Fisch mit Stachelflossen“, griech. pérkē (πέρκη) „Flussbarsch“, perknós (περκνός) „schwarzblau, dunkelfarbig“ und aind. pṛ́śniḥ „gefleckt, bunt“ lassen sich die germ. Namen auf ie. *perk̑-, *prek̑- „gesprenkelt, bunt“ zurückführen, so dass die farbigen Rückentupfen die Benennung des Fisches veranlasst haben.  „Forelle mit Walnüssen“ weiterlesen

Pasta asciutta

Pasta wurde bereits im 15. Jh. entlehnt aus mlat. pasta „Teig, Brei“, spätlat. „Teig, Gericht von gemischten und eingebrockten Speisen“, das auf gleichbed. griech. pástē (πάστη), eigentl. „die Gestreute“, pastá (παστά) Plur. Neutr. „Gerstenbrei“ zurückgeht; zu griech. pássein (πάσσειν) „streuen, besprengen“. Im 17. Jh. herrscht die Form Pasta vor (ital. pasta „Teig“). Dazu die Neuentlehnung (20. Jh.) Pasta, ital. pasta „Teig(ware), Nudelgericht“. „Pasta asciutta“ weiterlesen

Paprika-Tomaten-Tarte

Tarte bezeichnet in der französischen Küche einen Kuchen aus einer speziellen Art von Mürbteig, der ohne Zugabe von Salz oder Zucker hergestellt wird. In der nhd. Schriftsprache besonders seit dem Beginn des 18. Jh.s allgemein gebräuchlich, aber schon im 16. und 17. Jh. mehrfach nachweisbar. Es stammt aus dem Roman.: im ital. entspricht torta, im franz. tourte, daneben auch tarte „Torte“. „Paprika-Tomaten-Tarte“ weiterlesen